Erst 5, dann 10, dann 15, dann xxx WKA ?!

Insgesamt sind im Plangebiet 40 Windkraftanlagen möglich!


Klima gerettet? Natur zerstört!

Abrodung am Hammelsberg


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TOP BEITRÄGE

DRINGEND!

 

Bürger müssen jetzt dringend ihre Einwände an das RP Darmstadt noch vor Weihnachten formulieren und einreichen!

 

WindJammer Gründau e.V.

 

Weißflächen: Bekommt Gründau die größte Windkraft-Königsfläche?

 

Aufruf an die Bürgerschaft zur Abgabe neuer Einwendungen

 

Derzeit läuft seitens des RP Darmstadt die Offenlegung über die Änderung des Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE), d.h. über die Entscheidung, ob die sogenannten Weißflächen zu Potentialflächen für Windräder werden oder eben auch nicht.

 

Die Kommunen, Landkreise, Fachbehörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden zur Stellungnahme aufgefordert. Außerdem wird die Öffentlichkeit beteiligt, damit auch die Bürger. Diese haben nun erneut die Gelegenheit, ihre Einsprüche und Bedenken gegen die Flächenausweisung einzureichen.

 

Die vorgesehenen Weißflächen, diese sind auf der Karte orange umkreist, sollen als Windvorrangflächen ausgewiesen werden. Dies betrifft die Fläche 2-914, 2-449 a, 2-449 d und 2-449. Es ist vorgesehen, dass die Flächen 2-914, 2-449 a und ein Teilstück von 2-449 d dem Ausschlussraum zugeordnet werden sollen. Sofern die genannten Flächen nicht dem Ausschlussraum zugeordnet werden, stehen sie nach Beschlussfassung als Potentialflächen für die  Windkraftnutzung zur Verfügung. Die rot schraffierten Flächen wurden bereits in der 2. Offenlage trotz massiver Einwände seitens der Bürgerschaft, WindJammer Gründau e.V., der Gemeinde Gründau sowie weiterer Träger öffentlicher Belange für den Bau von Windrädern von der Regionalversammlung verabschiedet. Die Einwendungen wurden seitens des RP Darmstadt und der Regionalversammlung Südhessen nicht ausreichend berücksichtigt und gehört, ganz im Gegenteil!

 

Gründau wird nach Aussage des RP Darmstadt mit der größten Königsfläche 2-449 ( 632,9 ha) , davon 415,9 ha auf Gründauer Gebiet und zusätzlich 147,1 ha Weißfläche, gesamt also 780 ha in ganz Südhessen beglückt „und es sei im Übrigen auch einfach Pech, dass der kleine Ortsteil Breitenborn aus 4 Himmelsrichtungen umzingelt und mit 50,3 % Flächenausweisung belastet wird. Die Bürger haben kein Anrecht auf ein schönes Landschaftsbild und Ruhe und das könne jeden Ort treffen.“ (Zitat Fr. Flocke RP Darmstadt)

 

Wie bereits mehrfach berichtet, wird Gründau mit einer Flächenausweisung für den Bau von Windrädern in Höhe von 8,6% überproportional belastet und es ist Platz für ca. 60 Windräder in Gründau, ohne die Flächen auf Büdinger oder / und Ronneburger Gemarkung, die direkt angrenzen.

 

WindJammer Gründau e. V. ruft deshalb erneut die Gründauer Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eine Stellungnahme bis 20.12.2020 abzugeben, auch wenn die Frist dazu am 31.12.2020 abläuft, was bedeutet, dass die Stellungnahmen bereits am 31.12.2020 dem RP vorliegen müssen.

 

Die Beschreibungen der einzelnen Flächen und das Kartenmaterial incl. Procedere

 

sind auf der Website des RP zu finden:

 

https://rp-darmstadt.hessen.de/1.-Aenderung-TPEE

 

Die Einwendungen sind postalisch zu richten an:

 

RP Darmstadt Dez. III, 31.1, 64278 Darmstadt

oder

Mail III31.1Teilplan EE@rpda.hessen.de

oder

Fax 06151 128914

 

Die nun abzugebenden Einsprüche haben nichts mit dem aktuellen Verfahren Hammelsberg zu tun. Hier sind weiter die Klagen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Hessen e.V., die von WindJammer Gründau e.V. unterstützt wird sowie der Gemeinde Gründau anhängig. Derzeit besteht noch der Baustopp, der kürzlich für 14 Tage ausgesetzt wurde. In der 3. Offenlage des RP Südhessen geht es alleine um die Ausweisung der Flächen, auf denen in Zukunft Windräder gebaut werden können.

 

Für Fragen oder Hilfestellung zur Abgabe der Einwendungen steht der Verein WindJammer Gründau e.V. sehr gerne zur Verfügung. Es kann über die Homepage www.windjammer-gruendau.de Kontakt aufgenommen werden.

 

Darstellung: Weißflächen Karte Gründau 3. Offenlage RP Darmstadt


 

UPDATE zum Treffen vom 18.10. in Gettenbach am Waldparkplatz!

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für das erfolgreiche und menschliche Treffen heute in Gettenbach mit anschließendem Waldspaziergang und Besichtigung des Gettenbacher Weiher sowie der mittlerweile leider schon ausgetrockneten Quelle.

 

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Wichtiges Treffen am Sonntag 18.10.!

 

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass der bestehende Baustopp für die 5 Windräder am Hammelsberg seitens des Gerichtes für 2 Wochen aufgehoben wird. Zuvor hatte Renertec einen Antrag auf Aussetzung des Baustopps gestellt. An Dreistigkeit nicht zu überbieten, da Ihnen ja im Juni die Baugenehmigung entzogen wurde!

 

Sowohl die Gemeinde Gründau als auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und WindJammer haben alles in Ihrer Macht stehende getan, um einen Fortgang der Arbeiten zu verhindern, beide Rechtsanwälte der Kläger haben erneute Stellungnahmen abgegeben und die SDW hat nochmals den Hydrogeologen beauftragt.

 

Leider wurde trotz bestehender Zweifel und Unklarheiten speziell beim Grundwasserschutz der Baustopp seitens des Gerichts nicht gehalten. Hier wird in einem Eilverfahren die Trinkwasserverordnung ausgesetzt!

 

Das bedeutet, dass Renertec die Baumstubben ab kommenden Montag ziehen darf und damit erhöhte Gefahren für unsere Trinkwasserversorgung bestehen, da die Grundwasserleiter bei dieser Maßnahme freigelegt werden und beschädigt werden können.

 

Wir möchten aus diesem Grund mit einem Treffen auf die Gefahren für unsere Trinkwasserversorgung aufmerksam machen und allen Interessierten ein Austausch und Informationen liefern und der Öffentlichkeit zeigen, dass die DASEINSVORSORGE WASSER viel zu wichtig und komplex ist, als dass sie in einem Eilverfahren, ohne überhaupt konkret seitens des Gerichts behandelt worden zu sein, außer Kraft gesetzt wird. Gerade im Gettenbachtal, das ganz Gründau, Gelnhausen und die Rhein Main Region mit Trinkwasser versorgt und ein wichtiges Trinkwasserreservoir darstellt, soll das Schutzgut Wasser den finanziellen Interessen eines Wirtschaftsunternehmen untergeordnet werden.

 

Aus diesem Grund rufen wir Euch sehr spontan und kurzfristig dazu auf, am Sonntag, 18.10. 2020 um 13:15 Uhr auf den öffentlichen Parkplatz nach Gettenbach am Ortsende zu kommen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass uns unsere zukünftige Wasserversorgung sehr wichtig ist und wir unser höchstes Gut „ Wasser“ schützen möchten.

 

Wir möchten Informationen über die im Verfahren erarbeiteten Erkenntnisse zur Wassersituation im Gettenbachtal und Litterbachtal geben, ca. 30 Minuten , Raum für einen Austausch lassen und wer möchte, ist herzlich im Anschluss daran zu einem kleinen Spaziergang an die Brunnen und Quelle des Gettenbachs eingeladen.

 

Treffpunkt also am 18.10. um 13.00 Uhr in Gründau-Ortsteil Gettenbach, vorne reinfahren, am Ende weiter am Schloss vorbei und weiter fahren, bis es nicht mehr weiter geht.... dann kommt man direkt am Wald auf den großen Parkplatz; man kann es nicht verfehlen, die Straße endet dort automatisch. Wir freuen uns auf Euch!

 

Wir bitten Euch natürlich,  vor Ort die Abstandsregeln einzuhalten.

 

Bitte kommt zahlreich und streut diese Information weiter. Wir brauchen Eure Unterstützung! Danke vorab!


"Renertec darf Baumwurzeln auf Hammelsberg entfernen"

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung, 17. Oktober 2020


"WindJammer Gründau" freut sich, dass die Bürgerinformationsveranstaltung am 25.08.2020 im Restaurant Heckers unter den derzeitigen Hygienebestimmungen durchgeführt werden konnte und mit knapp 70 Gästen auf großes Interesse gestoßen ist.

 

Herzlichen Dank für Ihr Kommen!

 

Quell: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 29. + 31.08.2020


Erfolg! Erfolg! Erfolg der Mut macht!
 

Prozesstag war Montag, 15.06.2020 vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt am Main

Kläger: Gemeinde Gründau, Verein WindJammer und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Klage gegen den Bau 5 weiterer Windräder

 

Ab Minute 18:10 geht es los... Gründau, WindJammer, Gettenbach, Gemeinde Gründau, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Hammelsberg, RP Darmstadt, Trinkwasserschutzgebiet

 

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten; allen voran an unsere 1. Vorsitzende Sandra Emmel sowie Dietmar Bähr und Bernhard Klug von der örtlichen "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald!

 

Quelle: ARD Mediathek


Luftaufnahmen der Industrie-Windkraftanlagen "Vier Fichten" hier bei uns in Gründau von Juni 2020


Infos aus unseren Regionen

 

Odenwald als Industrielandschaft?

 

Zum Download oder auch nur zur Ansicht die Zerstörung des Odenwald.

 

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/odenwald-und-vogelsberg-industrielandschaften

 


 

Ein Artikel aus „Zeit.Online“, der sich mit der Entsorgung von Windradkomponenten und den ungelösten Problemen dabei befasst.

 

Wie bei der „Zeit“ nicht anders zu erwarten, wird das Thema in den Kontext „Verfehlung der Klimaziele“ gestellt, obwohl die Probleme der Entsorgung gravierend sind.

 

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/die-teure-entsorgung-ein-euro-windraeder

 


 

 Unsere Mitstreiter Sylvia und Ulrich Lunk haben die derzeitige Situation im Odenwald und im Vogelsberg in einem Picture-Film dargestellt. Sie finden ihn unter der neuen Rubrik „Odenwald als Industrielandschaft“ im „Grünen Menü“ rechts ganz oben. Der Picture-Film wird bei Bedarf aktualisiert.

 

Zum Download:


Suche nach einem wegweisenden Konzept

 

Sitzung der Gemeindevertreter in Gründau / Kroth (SPD): Keine echte Weiterentwicklung

 

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung, 18. Dez 2019


"Klima gerettet? Natur zerstört!"

 

WindJammer: Renertec nimmt Tötung von Haselmäusen in Kauf und fällt 184-jährige Eiche

 

Quell: GNZ, 30.11.2019

WindJammer Gründau e.V.

 

Klima gerettet? –Natur auf dem Hammelsberg zerstört!

Renertec  nimmt Tötung der Haselmäuse in Kauf und fällt 184 jährige Buchen und Eichen

 

Die Baumfällarbeiten für die 5 Windräder am Hammelsberg  wurden vom Projektierer Renertec GmbH  am 14.11.2019 vorgenommen.Nach der erteilten Genehmigung des RP Darmstadt am 30.10.2019 war dies der erste Tag laut dem Genehmigungsbescheid, ab dem die Rodungsarbeiten beginnen konnten. Offensichtlich hatten sich Renertec, die Genehmigungsbehörde und die Harvesterfirmen im Vorfeld abgesprochen, gleich am erstmöglichen Tag vom Rodungsrecht Gebrauch zu machen und Fakten zu schaffen. Der Sofortvollzug der Genehmigung wurde damit schnell umgesetzt. Dies umso mehr, da bekannt war, dass die Gemeinde Gründau einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Gründau am 08.11.2019 gestellt hatte und auch die Möglichkeit einer Anfechtungsklage gegen das Projekt „ Constantia II“ nach Abstimmung in der Gemeindevertretersitzung am 18.11.2019 in Betracht zog.

Dieses sofortige Abholzen und Vorgehen stellt einen Affront gegen die Gemeinde Gründau dar und muss seitens der Gemeinde hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Renertec  GmbH und Constantia Forst GmbH ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Fällungen und damit die Zerstörung des historischen Waldes erfolgte an diesem Tag ohne die geforderte qualifizierte Untersuchung zur Haselmaus .Es kann nicht ausgeschlossen werden , dass durch die Fällungen bereits Tiere zu Tode gekommen sind, ein Negativnachweis über das Vorkommen der Haselmaus wurde nicht erbracht. Renertec verstößt hier gegen § 44 Abs.1 BNatSchG Tötungsverbot . Die Rodung der Stubben sowie weitere Erdarbeiten dürfen bis zum nächsten Frühjahr nicht erfolgen, da die Haselmäuse bis zu diesem Zeitpunkt ihren Winterschlaf halten.

Warum konnten dann die Bäume nicht noch bis Frühjahr 2020 als Co2 Spender fungieren, wenn nun weitere Bauarbeiten nicht zulässig sind? Das beweist, dass es keinem der Unternehmen und handelnden Personen von Renertec und Constantia jemals um Klimaschutz geht. Einzig und allein geht es diesen Profitunternehmen darum, eigene finanzielle Interessen mit Gewalt gegen die Gemeinde Gründau  und deren Bürger durchzusetzen.

Bei den Fällarbeiten wurde historischer Wald mit vielfältigen Arten zerstört. Wenn Herr Eckert die Fällarbeiten in diesem Gebiet mit dem Borkenkäfer in Verbindung bringt, verschweigt er bewusst, dass folgende wertvolle sehr alte Baumarten ohne Borkenkäferbefall und gesund gefällt wurden.

 

WKA Nr. 13

Buchen (ca. 75 % / Alter: ca. 30 Jahre), 

Buchen für „Überhalt“ ( ca. 20 % / Alter: 184 Jahre)

Birken (einzeln-truppweise, ca. 10 %)

Hainbuchen (einzeln, ca. 5 % / Alter: 29 Jahre)

Eiche (einzeln-truppweise, ca. 5 % / Alter: 28 Jahre)

Eichen für „Überhalte“ (ca. 30 % und 100 % / Alter: 184 Jahre)

 

WKA Nr. 14

Roteichen (ca. 95 % / Alter: 26 - 41 Jahre), 

Bergahorn (ca. 40 % / Alter: 26 -29 Jahre), 

Linde (ca. 35 % / Alter: 26 - 29 Jahre), 

Buche (einzeln-truppweise / Alter: 25 - 27 Jahre), 

Vogelkirsche, 

Birke (einzeln-truppweise / Alter: 27 - 29 Jahre), 

Espe 

Saalweide (einzeln / Alter: 25 - 27 Jahre). 

 

WKA Nr. 15

Nadel-Laubmischwald mit geringem Baumholz vorwiegend aus Douglasie, Fichte, Birke und Buche bestehend.

 

WKA Nr. 16

Nadel-Laubmischwald , der zu gleichen Teilen aus Fichte und Birke besteht und dem vereinzelt noch Eichen und Buchen beigemischt sind.

 

WKA Nr. 17

Pionierwald aus jungen Buchen (100 % / Alter: 25 - 28 Jahre). 

Bergahorn (einzeln-reihenweise, ca. 15 % / Alter: ca. 28 Jahre)

Auf den Bauflächen der WEA 17 Rodung mehrerer alter „Überhälter“ von:

Eichen (einzeln-reihenweise, ca. 25 % / Alter: 28 und ein Mal 179 Jahre) 

Buchen (100 % / Alter: 23 - 28, 114 und ein Mal 179 Jahre)

Hainbuchen (einzeln / Alter:  ca. 28 Jahre).

 

Der älteste Baum, den Renertec  am Hammelsberg  wirtschaftlichen Interessen geopfert hat, war eine 184 jährige Eiche!

Die Wiederaufforstung mit jungen Bäumchen wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen, um den Verlust dieses wertvollen, alten und gesunden  Laub-Mischwaldes  zwischen dem Fichtenwald wieder auszugleichen. 1 ha Wald filtert jährlich 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Luft und in Zeiten der Trockenheit und des Wassermangels ist es fraglich, ob die Wiederaufforstung überhaupt gelingt.

 

Oder wird Herr Eckert mit vollbeladenem Wassertankwagen die Neuanpflanzungen bei Trockenheit und Wassermangel wöchentlich im Wald bewässern? Der Waldumbau und die Zerstörung noch wertvollen Waldbestandes für den Klimawandel passt nicht mehr in diese Zeit: Waldschutz ist Klimaschutz!

 


Renertec schafft Fakten

Die Rodungsarbeiten für das Windkraftprojekt bei Beitenborn sind bereits abgeschlossen, der Stoppantrag der Gemeinde Gründau ist somit hinfällig. Die letzt Hoffnung ist nun die Klage.

 

Quelle: GNZ, 23. November 2019


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